Seit geraumer Zeit hat mich ein Aufräumfimmel gepackt, weil mich all die vielen Sachen zu Hause nur noch nerven. Überall liegt Zeug rum, das kein Mensch braucht und das kein richtiges Zuhause hat. Vielerlei Dinge mussten tatsächlich in den letzten Wochen weichen, anderes wurde umfunktioniert, so wie diese elektrischen Teelichter, von denen ich noch 3 Packungen hatte. Da kam mir der zündende Bastel-Gedanke. Irgendwo im Netz hatte ich kürzlich ein Bild mit lustigen Schneemännern aus genau den Teelichtern gesehen. Kurzer Hand habe ich Pfeifenputzer organisiert und losgelegt. Es ist wirklich simpel und das Ergebnis lässt sich sehen, finde ich:

dicker Bauch von oben

Wenn ich an Weihnachten denke, denke ich an Plätzchen und Kakao, an Glühweinduft, an Kerzen und Tannenzweige, an Gemütlichkeit und natürlich auch an einen Weihnachtsbaum unter dem am Weihnachtsabend Geschenke für alle liegen. Hier lest ihr die Geschichte zu unserem Baum - incl. Bastelanleitung...

dicker Bauch von oben

In den letzten Wochen sind mir immer wieder Texte und Kommentare begegnet rund um das Thema „Schwangerschaft/krank sein“. Manche davon waren ganz schön radikal, andere gingen mit diesem Thema ironisch um. Was mich dabei zum grübeln bringt, ist die These, das eine Schwangerschaft schlimmer ist, als krank sein bzw. eine Schwangerschaft mit einer Krankheit gleichgesetzt wird. Da denke ich: Halt! Stop! Das möchte ich so nicht unterschreiben.

Ich bin erwachsen geworden an dem Tag, als meine Mutter starb. Da war ich 27. Ich hörte auf Kind zu sein und spürte wie sich Vernunft und Verantwortung in mein Leben drängten und mich seitdem manchmal fast erdrücken. Die Unbeschwertheit ist perdue.

4 Jahre habe ich gebraucht, um mir selber klar zu machen, dass ich nicht ein Kind habe und dass ich nicht nur eine Schwangerschaft hatte, sondern zwei. Auch wenn die erste nur kurz dauerte. Ich habe mir das nie bewusst gemacht. Und ich habe nie getrauert. Ich habe es lange als eine verpasste Chance gesehen. Möglichst rational, um den Verlust zu verschmerzen. Heute weiß ich, dass ich traurig sein darf. Dass es für mich eben doch nicht nur ein Zellhaufen war, sondern mein erstes Kind. Ich glaube, es ist ein Mädchen.

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