Oh wow! Einen Monat haben wir schon bestritten. Wie viele wohl noch kommen werden? Allmählich habe ich das Gefühl, das ist erst der Anfang von einer wirklich großen Sache. Hier geht's lang, zu unseren Gedanken in Woche 4.


Heldentaten

Neulich las ich irgendwo den Spruch: Superheldinnen ohne Umgang nennt man Mama. Da musste ich schmunzeln. Zu meiner aktuellen Gefühlslage hab ich euch nochmal extra was geschrieben: Superheldeneinsatz
Wie geht es euch inzwischen? Seid ihr im neuen Alltag gut angekommen? Seid bitte auf jeden Fall stolz auf euch! Egal ob Mama oder Papa. Ihr macht einen mega Job!

 

Kindheitserinnerung

Ich gebe es zu. Ich habe Erdbeeren gekauft. Griechische. Noch im März. Oh weia. Ich weiß, man tut das nicht. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Asche auf mein Haupt! Das lässt sich auch nicht mit corona schön reden. Aber ich habe wenigstens 9 Leute damit glücklich gemacht: Es gab einen Erdbeerkuchen zum Geburtstag und eine Quarkspeise, wie es sie immer bei uns zuhause gab, als ich noch ein Kind war. Herrrrrrlich!!!!!! Und so simpel. Ohne viel chichi. 
Man nehme:

500g Magerquark,
150 ml Sahne,
Mark einer Vanilleschote,
Saft einer halben Zitrone,
Beeren nach Wahl.

Alles mischen. That‘s it. 
Absolut kein Hexenwerk. Aber schmeckt ganz dolle nach Kindheit. Am liebsten esse ich übrigens Cornflakes dazu. Das cruncht so schön. Auch so ein Kindheitsding. 

 

Raus aus dem Haus, rein in den Wald

Ich frage mich echt warum wir das nicht öfter machen. Herrlich war das heute morgen. Nur das Singen der Vögel, das Summen der Hummeln, der knallblaue Himmel und wir mittendrin. Links und rechts des Weges konnten wir Buschwindröschen, Immergrün und Veilchen bewundern und dem Bachlauf bis zur Quelle folgen. Wir haben den Akku aufgetankt und die wilden Kerle haben mal was anderes gesehen, als die eigenen vier Wände!

 

Maaaama! Ein Eis für dich!

Heute Nacht habe ich seit langem wieder mal geträumt. Ich sah uns im neuen Haus, im Sonnenschein Kirschen essen auf der Terrasse, ein Planschbecken im Garten und eine Hängematte. Alle waren fröhlich und entspannt. Ein kleines Stückchen Bullerbü inmitten des Schwabenlandes. Und im Nachbarhaus gabs eine Eisdiele und ne Milchreisbar. Vielleicht meine? Ich wüsste jetzt zu gern, ob Träume wahr werden!

 

Vorbereitung auf Ostern

Irgendwie hab ich mich immer gefragt, wie es dieses Jahr wohl Ostern werden wird. Geschenke hab ich ja mittlerweile geordert. Immerhin. Aber: Ich bin dauernd dabei mir n Wolf zu erklären, warum man das Fest feiert, und dass die Eier und Hasen für die Christen nicht so wichtig sind, Warum Jesus sterben muss, dass das schon vor über 2000 Jahren war und nicht nächste Woche passiert und weshalb das Fest so eine große Bedeutung hat. Kinder können einem ja wirklich Löcher in den Bauch fragen. Uff. Ich vermisse den Support vom Kindergarten!

Die katholische Kirchengemeinde hier in Thalfingen hat sich jetzt was für die #kinder überlegt und so eine Art Schaufenster mit Szenen aus der Ostergeschichte gestaltet. Nach jedem Feiertag ändert sich die Szenerie. Für uns ist das super, so haben wir noch ein paar mal ein neues Ausflugsziel Danke an alle, die das erfunden, bedacht und umgesetzt haben! Wir finden es großartig!

 

Ei, Ei, Ei.

Heute auf dem Programm zur Kinderbeschäftigung: Hilfe für den Osterhasen. Ich hab mich ja lange davor gescheut, weil ich Chaos so anstrengend finde. Aber es war super! Das Goldkind hatte riesen Spaß und die marmorierten Eier waren super schnell gemacht. I love it! Und es ging wieder mal so einfach:  Eier kochen, küchenkrepp drumrum, Farbe drauf, nass machen, warten, ausziehen, freuen!. Leider brauchen wir nicht so viele hartgekochte Eier, sonst könnt ich gleich nochmal loslegen.
Und, Achtung Protipp für alle, die wie ich denken #vielhilftviel: weniger Eier im Topf, ist mehr! Wir hatten echt viel Bruch. Da hätt man ja auch vorher draufkommen können. Seufz. Tja, ham wir halt 2x gekocht…

 

Urlaub daheim

Heute lassen wir es mal ruhig angehen. Nach fast 3 Wochen stayathome kommen wir doch tatsächlich ganz langsam in eine Art Flow – Wer hätte das gedacht?! Wir finden immer mehr in einen Rhythmus. Und auch das Alleinsein fühlt sich immer weniger fremd an. Wir haben das Planen eingestellt (bis auf Ostern und diverse Geburtstagspäckle, die natürlich trotzdem verschickt werden – jetzt erst recht!) und sind so oft draußen wie möglich. Dazwischen mal ein bisschen basteln oder Filme gucken – und ganz viel Videotelefonieren! Und so fühlt sich heute alles sogar ein bisschen wie Urlaub an. Wir genießen den Garten, die Sonne und die gemeinsame Zeit. Über die Wäscheberge schauen wir einfach mal dezent hinweg und geputzt wird nach Bedarf. Also nach wirklichem Bedarf!


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