Heute hab ich mal zusammen geschrieben, was uns corona gelehrt hat bzw. Positives mit sich gebracht hat. Ist nämlich nicht so, dass alles nur immer blöd wäre. Und ab und zu hilft es mir, mich auf die guten Dinge im Leben zu besinnen. Also, los geht’s:

 

  • Alleine spielen. Das Goldkind schafft es jetzt sich auch über längere Zeit alleine zu beschäftigen. Olé olé!
  • Anders  zu priorisieren. Es ging gar nicht anders. Alles, was nicht Priorität A+++ hatte, wird gestrichen,
  • die gemeinsame Zeit als Geschenk zu sehen (ja, so viel Zeit hatten wir wirklich schon lange nicht mehr mit und für einander),
  • geduldiger zu sein (viel gemeinsame Zeit erfordert noch mehr Geduld. Isso.
  • das gleiche gilt für Kompromisse. Da bin ich ungefähr tausendmal besser als vor corona. Und das erfüllt mich echt mit Stolz!
  • eigene Ansprüche zurück zu stellen. Leider auch eine Wahrheit. Aber ich habe mir vorgenommen so schnell es geht wieder Freiraum für mich zu schaffen!
  • mit Einsamkeit umzugehen. Ehrlich, das fand ich einen der schwierigsten Punkte. Ich bin einfach ein Teammensch. Freunde und Familie haben mir wahnsinnig gefehlt. Trotzdem, ich hab’s überlebt. Irgendwie.
  • Genügsam zu sein und mit dem was wir haben zurecht kommen,
  • sich gegenseitig unterstützen und aber auch Hilfe annehmen, wo sie angeboten wird.
  • homeoffice ausprobieren (wollte ich schon immer mal!),
  • mehr raus gehen und die Natur um uns herum entdecken und sich über all die schönen Dinge freuen. Zu Beginn der Pandemie war meine Wahrnehmung auch extrem scharf. Da hab ich Gerüche vor allem in der Natur sehr stark wahrgenommen,
  • mehr basteln,
  • Nicht in Panik zu verfallen, wenn man keine Verabredung und keinen Termin hat.
  • neue Dinge ausprobieren. Zum Beispiel mit Hänger Fahrrad fahren. Das Auto hab ich in drei Monaten vielleicht 2x gebraucht.
  • flexibel sein. Es ändert sich ja ständig alles. Pläne? Wozu brauchen wir die? Wie leben von Tag zu Tag. Und inzwischen auch schon wieder ein bisschen von Woche zu Woche. Aber nur ein bisschen. Wollen es ja nicht gleich übertreiben.
  • mit Bild zu telefonieren. Erst dachte ich, wie seltsam. Jetzt denke ich, wie cool!
  • in Lösungen zu denken. Das hab ich vorher schon versucht, jetzt noch mehr. Vor allem habe ich Lösungen gefunden in ganz neuen Bereichen, in denen ich sonst nicht zuhause bin.
  • und letztlich auch nicht zu verzweifeln, sondern an das Gute und die Zukunft zu glauben.

.