Juchu, es ist wieder Berliner-Zeit! (Ich kann die ja ganzjährig essen und bin immer etwas traurig, wenn es sie im Sommer nicht gibt.) Jetzt habe ich zum ersten Mal versucht sie selbst zu backen und muss ganz ungeniert sagen: Wahnsinnig lecker!!!
Ich habe mich dabei für die kalorienschonende Variante aus dem Ofen entschieden. Da wird dann nix frittiert am Schluss. Natürlich schmecken sie dadurch etwas anders, als die vom Bäcker, aber uns haben sie trotzdem voll und ganz überzeugt:

Ihr braucht:

Hefeteig:

  • ¾ Würfel Hefe

  • 170 g Milch

  • 70 g Butter

  • 70 g Zucker

  • 500 g Dinkelmehl

  • eine Prise Salz

  • ein Ei

      

Füllung:

  • Marmelade, möglichst ohne Stückchen und eher flüssig

  • Puderzucker zum Bestäuben

  • 2 EL geschmolzene Butter

Wahlweise könnt ihr auch mit Pudding variieren. Den muss man dann aber auch etwas flüssiger machen, als sonst. Also einfach etwas mehr Milch rein…

 

Los geht’s:

  1. Milch, Hefe und Butter sanft erwärmen, so dass sich alles in einander auflöst.
  2. Dann alle anderen Zutaten damit vermischen und einen geschmeidigen Hefeteig herstellen.
  3. Den Teig anschließend an einem warmen Ort abgedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen. Er sollte sich gut verdoppelt haben.
  4. Dann wird er nochmal geknetet und eine lange Wurst daraus geformt. Diese habe ich in ca 10 Teile (ihr könnt auch mehr machen, wenn ihr kleinere Berliner wollt. Vielleicht für Kinderhände ganz charmant???) geteilt und jedes davon in eine Kugel rundgeschliffen. Ab aufs Backblech damit, aber Platz zum Nachbarn lassen, denn die Dinger gehen auf.
  5. Die Teigkugeln dürfen dann nochmal 20 Minuten ausruhen. In der Zeit könnt ihr den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze aufwärmen.
  6. Ist alles soweit, werden die Berliner 12-15 Minuten gebacken.
  7. Bevor sie gefüllt werden, sollten sie zumindest etwas auskühlen (wobei ich ja Hefeteig am liebsten warm esse, daher werde ich nächstes Mal ausprobieren, was passiert, wenn man sie noch warm füllt…). In der Zwischenzeit kann man die Füllung herstellen oder aber einfach die Auswahl für die Marmelade treffen. Ist die Marmelade zu fest, könnt ihr diese einfach etwas erwärmen, dann lässt sie sich besser verarbeiten.
  8. Um die Kugeln dann zu füllen, habe ich eine Spritze benutzt. Aber sicherlich geht es auch mit einem Spritzbeutel mit einem langen Aufsatz.
  9. Ist die Füllung dann endlich drin, bestreicht ihr die Berliner noch mit der flüssigen Butter und bestäubt sie nach Lust und Laune mit Puderzucker.

Und dann gibt es kein Halten mehr: Lasst es euch schmecken!

Berliner